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Batsch nass bei Brooklyn

Blogged in Cache Touren by Tom33 Freitag August 14, 2009

Nicht ganz zufällig hatte ich heute nach Feierabend meine Cacheausrüstung dabei, dachte aber, wenn es so weiter regnet, dann lass ichs lieber.

Es kommt aber immer anders als man denkt.

Gegen 19 Uhr fuhr ich mit meiner Planierraupe in den Wald und hob den Cache …

 

Nein, das ist viel zu unspektakulär und zu kurz, also nochmal:

Nachdem es gegen 19 Uhr kaum noch regnete, parkte ich mein Cachermobil auf dem Parkplatz nahe Brooklyn (GCNTN7) und ging in die Richtung, die mir mein GPS wies. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört/nachgelassen, aber von den Bäumen regnets immer noch, auch wenn es nicht mehr regnet. Zusätzlich kam auch Regen von unten in Form des massenhaft ansässigen nassen Farns, der sich nahe Brooklyn anscheinend sehr wohl fühlt.

Wie so oft hatte ich auch diesmal nicht den direkten Weg (den ich übersehen hatte) zum Cache gewählt und ging parallel davon in den Farn Wald. Hier war mir noch nicht so ganz klar, welche Strapazen ich auf mich nehmen musste, um den Cache zu finden. Eines jedoch war eindeutig: Das ich mit Jeans und leichter Stoffjacke die “richtige” Kleidungswahl getroffen hatte, denn die waren nach ca. 10m durch Farn und Gestrüpp batsch nass ! Von den 2 Litern in den Schuhen will ich mal gar nicht erst anfangen. Aber was ein richtiger Geocacher ist, dem ist auch das kein Hindernis weiterzusuchen.

Nach weiteren 2m war ich kurz davor die Suche wegen batsch nasser Kleidung und 2 Liter Wasser in den Schuhen abzubrechen.

Nein, ich mache heute keine Gefangenen und breche die Suche auch nicht ab ! Diesen Satz immer wieder als Motivation vor mich hersagend, kroch ich, das GPS in die Höhe haltend weiter. Es hätte ja durchaus sein können, das das GPS 67,4cm weiter oben nen besseren Empfang hatte, als bei mir unten im Farn (hab ich so kurze Arme ?).

Egal, vielleicht hab ich das auch nur unbewusst gemacht, um das Höhenprofil, das das GPS aufzeichnet zu verfälschen und eine hügelige Cachesuche vorzugaukeln ;-)

Etliche Minuten später hatte ich dann den richtigen Weg erreicht, dachte aber nicht im Traum daran den Cache zwischen dem vielen Farn noch zu finden. Aber da hatte ich die Rechnung wohl ohne den Owner gemacht, denn plötzlich sah ich ihn, ich hatte Brooklyn gefunden !!! Wow, langsam wurde es aber auch Zeit, denn nach dem Regen kommen bei dem schwülen Wetter auch wieder diese nervigen kleinen blutsaugenden Biester aus ihren Verstecken. Schnell geloggt, getauscht und wieder versteckt.

Erleichtert ging ich nun den direkten Weg wieder zurück zum Parkplatz, zwar batsch nass, aber froh darüber, wieder einen Schatz mehr gefunden zu haben.

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